Beim Krankenhaustagegeld der Neodigital Unfallversicherung erhält die versicherte Person Geld für jeden Kalendertag einer unfallbedingten vollstationären Heilbehandlung sowie bei einer ambulanten chirurgischen Operation, wenn dadurch für mindestens einen Tag eine vollständige Beeinträchtigung der Berufsausübung besteht. Die Leistung läuft bis zu drei Jahre ab dem Unfalltag und beträgt bei ambulanten Operationen drei Tage.
Voraussetzungen für die Leistung
Die versicherte Person
- ist unfallbedingt in medizinisch notwendiger vollstationärer Heilbehandlung oder
- unterzieht sich unfallbedingt einer ambulanten chirurgischen Operation
und ist deswegen für mindestens einen Tag ununterbrochen und vollständig in der Ausübung ihres Berufs beeinträchtigt.
War die versicherte Person zum Zeitpunkt des Unfalls nicht berufstätig, kommt es auf die allgemeine Fähigkeit an, Arbeit zu leisten.
Kuren oder Aufenthalte in Sanatorien und Erholungsheimen gelten nicht als medizinisch notwendige Heilbehandlung.
Höhe und Dauer der Leistung
Wir zahlen das vereinbarte Krankenhaustagegeld
- für jeden Kalendertag der vollstationären Behandlung, längstens für 3 Jahre ab dem Tag des Unfalls.
- für 3 Tage bei ambulanten chirurgischen Operationen.
Was bedeutet das konkret?
Wer nach einem Unfall vollstationär im Krankenhaus behandelt wird oder sich einer ambulanten chirurgischen Operation unterzieht, kann ein vorher vereinbartes Krankenhaustagegeld erhalten. Voraussetzung ist, dass man dadurch mindestens einen Tag lang vollständig und ununterbrochen im Beruf beeinträchtigt ist; bei nicht berufstätigen Personen zählt die allgemeine Arbeitsfähigkeit. Das Tagegeld wird für jeden Kalendertag der vollstationären Behandlung gezahlt, längstens drei Jahre ab dem Unfalltag, und für drei Tage bei einer ambulanten Operation. Kuren sowie Aufenthalte in Sanatorien und Erholungsheimen zählen nicht als medizinisch notwendige Heilbehandlung.
Häufige Fragen
Wann wird das Krankenhaustagegeld gezahlt?
Wenn die versicherte Person unfallbedingt in medizinisch notwendiger vollstationärer Heilbehandlung ist oder sich einer unfallbedingten ambulanten chirurgischen Operation unterzieht und deswegen für mindestens einen Tag ununterbrochen und vollständig in der Berufsausübung beeinträchtigt ist.
Wie lange wird bei vollstationärer Behandlung gezahlt?
Das vereinbarte Krankenhaustagegeld wird für jeden Kalendertag der vollstationären Behandlung gezahlt, längstens für 3 Jahre ab dem Tag des Unfalls.
Was gilt, wenn die versicherte Person nicht berufstätig war?
War die versicherte Person zum Zeitpunkt des Unfalls nicht berufstätig, kommt es auf die allgemeine Fähigkeit an, Arbeit zu leisten.
Zählen Kuren oder Sanatoriumsaufenthalte als Heilbehandlung?
Nein, Kuren oder Aufenthalte in Sanatorien und Erholungsheimen gelten nicht als medizinisch notwendige Heilbehandlung.
Inhalte aus: Bedingungen Unfallversicherung NEO-M 2025