Bei der Neodigital Hausratversicherung kann der Versicherer die Zahlung aufschieben, solange Zweifel an der Empfangsberechtigung des Versicherungsnehmers bestehen oder ein behördliches beziehungsweise strafgerichtliches Verfahren aus Anlass des Versicherungsfalls noch läuft.
Der Versicherer kann die Zahlung aufschieben, solange:
- Zweifel an der Empfangsberechtigung des Versicherungsnehmers bestehen;
- ein behördliches oder strafgerichtliches Verfahren gegen den Versicherungsnehmer oder seinen Repräsentanten aus Anlass dieses Versicherungsfalls noch läuft.
Was bedeutet das konkret?
Die Auszahlung einer Entschädigung kann in bestimmten Fällen vorübergehend zurückgestellt werden. Das ist möglich, wenn noch nicht eindeutig geklärt ist, wer die Zahlung überhaupt erhalten darf, oder wenn zum Versicherungsfall noch ein behördliches oder strafgerichtliches Verfahren gegen den Versicherungsnehmer oder seinen Repräsentanten anhängig ist. Diese Paraphrase dient als unverbindliche Lesehilfe.
Häufige Fragen
Wann darf der Versicherer die Zahlung aufschieben?
Der Versicherer kann die Zahlung aufschieben, solange Zweifel an der Empfangsberechtigung des Versicherungsnehmers bestehen oder ein behördliches oder strafgerichtliches Verfahren gegen den Versicherungsnehmer oder seinen Repräsentanten aus Anlass dieses Versicherungsfalls noch läuft.
Was bedeutet „Zweifel an der Empfangsberechtigung“?
Damit ist gemeint, dass die Zahlung aufgeschoben werden kann, solange nicht geklärt ist, ob der Versicherungsnehmer zum Empfang der Zahlung berechtigt ist.
Spielt ein laufendes Verfahren eine Rolle?
Ja. Solange ein behördliches oder strafgerichtliches Verfahren gegen den Versicherungsnehmer oder seinen Repräsentanten aus Anlass dieses Versicherungsfalls läuft, kann die Zahlung aufgeschoben werden.
Gegen wen kann sich ein solches Verfahren richten?
Das Verfahren kann sich gegen den Versicherungsnehmer oder seinen Repräsentanten richten.